Momentan noch sind die Renten zumindest kurzzeitig stabilisiert. Das hat dazu geführt, dass Zahlungen erhöht wurden und Rentenansprüche für Mütter und langjährige Einzahler erweitert worden sind.
Hat die Erhöhung des Renteneintrittalters auf 67 Jahre und die Absenkung des Rentenanspruchs also das Rentenproblem gelöst? Die Antwort ist – leider: Nein, nur zum Teil.
In den vergangenen Jahren hat sich zwar die Zahl der Rentner stabilisiert, aber das ist nur zum Teil auf die Reformen zurückzuführen. Signifikant dazu beigetragen hat, dass in den vergangenen Jahren die Jahrgängen 1945 und folgende in Rente gegangen sind. Die Jahrgänge nach dem Krieg waren jedoch besonders geburtenschwach. Jetzt kommen auch die sogenannten Babyboomer ins Rentenalter.
Das Statistische Bundesamt hat die Alterspyramide in einer interaktiven Grafik aufbereitet. Hier können Sie die zu erwartende Entwicklung der Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten interaktiv einstellen und sogar noch die Annahmen anpassen.
Unabhängig von den konkreten Annahmen: Der Altersquotient wird bis 2040 signifikant steigen. Der Altersquotient ist der Anteil der über-67-Jährigen, geteilt durch den Anteil der 20- bis 67-Jährigen an der Bevölkerung. Er gibt an, wie viele Menschen im Rentenalter je Mensch im „Arbeitsalter“ ernährt werden müssen.
Lag der Altersquotient seit 2010 etwa bei 30% wird er bis 2040 auf über 50% steigen. Im Jahr 2040 wird der arbeitende Teil der Bevölkerung pro Person 70% mehr für die Rentner leisten zu haben. Dabei ist es egal, ob das über Steuern oder über die Rentenversicherung geschieht.
Der Altersquotient und seine Entwicklung1
Die Effekte des Altersquotienten werden die Politik also früher oder später zu Entscheidungen zwingen. Was wären dann die einzigen Möglichkeiten dagegenzuwirken?
Meine Erwartung ist, dass alle drei Hebel gezogen werden müssen. Egal, wie – wer nicht heute, sondern erst in 20 oder 30 Jahre in Rente geht, sollte jetzt zusätzlich vorsorgen.
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